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Elektrodenpaste

Elektrodenpaste ist ein kohlenstoffbasierter Werkstoff zur Herstellung selbstbackender Elektroden in Reduktionsöfen mit untergetauchtem Lichtbogen (SAF), insbesondere für die Produktion von Ferrolegierungen und Calciumcarbid.

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Spezifikationen

Elektrodenpaste wird für selbstbackende Elektroden in Reduktionsöfen zur Herstellung von Ferrolegierungen und Calciumcarbid eingesetzt. Dazu werden kohlenstoffhaltige Rohstoffe wie Granulate aus recycelten Anoden, kalzinierter Petrolkoks und Graphitpulver mit Steinkohlenteerpech gemischt.

VerpackungBig Bags
Mindestbestellmenge (MOQ)20 MT
Produktionskapazität1,500 MT pro Monat
LieferformenErhältlich als gegossene trapezförmige Blöcke, kugelförmige Stücke und weitere Formen nach Kundenanforderung.
Besondere AnforderungenKundenspezifische technische Spezifikationen und weitere Anforderungen werden zwischen Lieferant und Käufer vereinbart.

Technische Eigenschaften

EigenschaftSorte 1Sorte 2Sorte 3Sorte 4Sorte 5
Aschegehalt (%, max.)3.04.05.06.07.0
Flüchtige Bestandteile (%)9.5–15.59.5–15.59.5–15.59.5–15.59.5–15.5
Druckfestigkeit (MPa, min.)1920212222
Spezifischer elektrischer Widerstand (μΩ·m, max.)6365707578
Rohdichte (g/cm³, min.)1.401.401.401.401.40
Dehnung (%)5–205–205–3010–4010–40
Empfohlene Ofenleistung (kVA)≥40,000≥40,00025,000–40,00025,000–40,000≤25,000

Hinweis: Die Dehnung dient ausschließlich als Referenzwert. Besondere Anforderungen sind zwischen Lieferant und Käufer zu vereinbaren.

Herstellungsverfahren

Elektrodenpaste wird aus ausgewählten kohlenstoffhaltigen Rohstoffen hergestellt, darunter kalzinierter Anthrazit, kalzinierter Petrolkoks (CPC), recyceltes Anodenmaterial und Graphitpulver. Diese Rohstoffe werden auf die erforderlichen Korngrößen zerkleinert, gesiebt und gemahlen und anschließend entsprechend der Rezeptur dosiert.


Die aufbereiteten Zuschläge werden vorgewärmt und mit Steinkohlenteerpech als Bindemittel heiß geknetet. So entsteht eine homogene Kohlenstoffpaste mit geeigneten Fließ- und Plastizitätseigenschaften. Die heiße Paste wird anschließend in die vorgegebenen Formen und Abmessungen gegossen, etwa als trapezförmige oder kugelförmige Stücke, und vor Prüfung und Verpackung abgekühlt.


Im Ofenbetrieb wird die Elektrodenpaste kontinuierlich von oben in den Elektrodenmantel eingefüllt. Beim Absenken der Elektrode erwärmt sich die Paste schrittweise, erweicht, fließt und wird durch Verkokung zu einer festen, elektrisch leitfähigen Elektrode gebacken. Die gebackene Elektrode leitet den Strom in die Ofenbeschickung und wird während des Schmelzprozesses nach und nach verbraucht.

Anwendungen

Elektrodenpaste wird vor allem für selbstbackende Elektroden in Reduktionsöfen mit untergetauchtem Lichtbogen (SAF) und anderen Elektroöfen verwendet. Zu den wichtigsten Anwendungen zählen:

  • Ferrolegierungsherstellung: Einsatz in Reduktionsöfen zur Herstellung von Ferrosilicium, Ferromangan, Ferrochrom und weiteren Ferrolegierungen.
  • Calciumcarbidherstellung: Einsatz in Carbidöfen, in denen selbstbackende Elektroden den Strom für den Hochtemperatur-Schmelzprozess zuführen.
  • Siliciummetallherstellung: Einsatz in Reduktionsöfen zur Herstellung von metallurgischem Silicium.
  • Weitere Anwendungen in Reduktionsöfen: Einsatz in geeigneten elektrischen Schmelzverfahren mit selbstbackenden Elektroden, abhängig von Ofenauslegung und Betriebsbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie beeinflusst der Aschegehalt die Eigenschaften der Elektrodenpaste?

Der Aschegehalt beeinflusst unmittelbar das Oxidationsverhalten und den Verbrauch der Elektrodenpaste. Ein höherer Aschegehalt, insbesondere mit katalytisch wirkenden Elementen wie Calcium, Natrium und Vanadium, kann die Kohlenstoffoxidation beschleunigen und den Elektrodenverbrauch erhöhen. Ein niedriger Aschegehalt ist daher zur Verringerung von Verbrauch und Betriebskosten wünschenswert.

Warum ist der spezifische elektrische Widerstand der Elektrodenpaste wichtig?

Der spezifische elektrische Widerstand beeinflusst unmittelbar die Energieverluste beim Stromfluss durch die Elektrode. Ein niedrigerer Widerstand verringert den Spannungsabfall und die damit verbundenen elektrischen Verluste und unterstützt damit einen elektrisch effizienteren Ofenbetrieb.

Wie wirken sich Wärmeausdehnung und Druckfestigkeit auf die Elektrode aus?

Der Wärmeausdehnungskoeffizient beeinflusst die thermischen Spannungen, die beim Aufheizen und Abkühlen in der Elektrode entstehen. Zu hohe thermische Spannungen können Risse verursachen und das Bruchrisiko erhöhen. Eine ausreichende Druckfestigkeit hilft der Elektrode, mechanischen und thermischen Belastungen standzuhalten, und verringert das Risiko eines vorzeitigen Bruchs im Betrieb.

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SATRAD liefert Paste für selbstbackende Elektroden in Reduktionsöfen zur Herstellung von Ferrolegierungen, Calciumcarbid und Siliciummetall.


Bitte nennen Sie die benötigte Sorte, Ofenleistung, Elektrodenabmessungen, gewünschte Lieferform, Bestellmenge, Lieferort sowie besondere technische oder Prüfanforderungen. Senden Sie Ihre Anfrage an info@satradco.com, um ein Angebot und technische Unterstützung zu erhalten.

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